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Referenten

Yves Rossy | Frank Rinderknecht | Elmar Mock | Prof. René Prêtre | Blaise Duboux    Sven Epiney | Khany Hamdaoui
     
Ein Flieger, der seine tollkühnsten Träume verwirklicht, ein Ingenieur, der die Regeln der Fortbewegung auf den Kopf stellt, ein anderer, der sich die Kreativität zum Beruf gemacht hat, ein Chirurg in kontinuierlichem Streben nach Perfektion, ein Weinbauer und Oenologe, der mit den Weinen seiner Region in eine neue Epoche hinaus will. Diese leidenschaftlichen Wegbereiter der Zukunft, für die sich auch Ofac seit 50 Jahren im Dienst der Mitglieder einsetzt, werden ihre Erfahrungen und Visionen mit uns teilen.
     
     
Yves Rossy
Fliegen. Völlig frei in der Luft schweben und durch die drei Dimensionen gleiten. Ohne schwere und komplizierte Geräte. Nur mit dem eigenen Körper, nur mit den eigenen Sinnen. Wir alle haben davon schon einmal geträumt.  Yves «Jetman» Rossy hat es gemacht.


Yves Rossy wurde 1959 in Neuenburg geboren. Mit 13 Jahren erlebte er auf einem Flugmeeting die Vorführung von Kampfjets der Luftwaffe. Damit war für ihn klar: «Das will ich später auch machen! » Er wurde Militärpilot und flog zunächst den Hunter und dann die Mirage III. Nach seiner Militärlaufbahn wechselte er zu Swiss auf die Linienmaschinen Boeing und Airbus.
In seiner Freizeit beschäftigte sich der kreative Bastler mit tollkühnen Flugexperimenten aller Art. Vom freien Fall über Skysurf oder Wingsuit - immer versuchte er seine Flugstrecken zu verlängern und zu steuern... bis er schliesslich starre Flügel mit Düsentriebwerken ausrüstete.
Der fliegende Mann, der sich auch Airman oder Jetman bzw. Rocketman nannte, hat als erster Mensch der Welt einen Fluggleiter mit starren Tragflächen von etwa 2,4 m Spannweite mit Strahltriebwerken entwickelt, mit denen er eine Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h erreicht. Mit einer ersten Version mit zwei Antrieben konnte er sich waagerecht fortbewegen. Die Version mit vier Antrieben ermöglichte ihm, sich in den drei Dimensionen zu bewegen, wobei die Landung mit einem Fallschirm erfolgt. Mit der Zeit verbesserte er seinen Fluggleiter im Rahmen von spektakulären Flugleistungen immer weiter.

Jetman
     
     
Frank Rinderknecht  

Frank Rinderknecht
«Wir wollen nicht mit dem Trend gehen, wir wollen ihn schaffen!», darauf besteht der Autobauer Frank Rinderknecht. Der geniale Paradiesvogel unter den Automobilentwicklern wagte sich an den Bau von Autos, die vorher nur als Hirngespinste in den Köpfen von Schriftstellern oder Drehbuchautoren existierten.

Der 1955 in Zürich geborene Frank Rinderknecht ging nach der Matura ab 1975 für zwei Jahre nach Los Angeles. Zurück in der Schweiz nahm er ein Maschinenbaustudium an der ETH Zürich auf und startete gleichzeitig mit dem Import von aufklappbaren Autodächern (Sunroofs) aus den USA. Im Jahr 1979 gründete er das Unternehmen Rinspeed, eine echte Ideenschmiede für innovative Technologien im Automobilbereich.
Die Firma, die heute fünf Mitarbeiter zählt, entwickelt jedes Jahr einen Prototyp, der die Grenzen der Mobilität etwas weiter steckt, wie z.B. den sQuba, der ohne jeglichen CO2-Ausstoss bis zu zehn Meter unter Wasser fahren kann, wie ein Fahrzeug aus einem James Bond Film. Der jüngste Geniestreich von Rinspeed, der auf dem letzten Genfer Auto-Salon vorgestellt wurde, ist das Modell MicroMAX, eine Art Minibus in futuristischem Design, der für die schnelle Fortbewegung in der Stadt konzipiert wurde. Das Credo von Frank Rinderknecht heisst Innovation im Zeichen von Umweltschutz und den Bedürfnissen der Menschen.

Rinspeed

     
     
Elmar Mock   Elmar Mock
Er ist der Erfinder der Swatch, die in 30 Jahren zum Symbol für Schweizer Erfolg wurde. Kennzeichnend für ihren Urheber sind dessen unstillbare Neugierde und sein angeborener Schöpfergeist. Heute leitet er das Ingenieurbüro Creaholic, das auf Innovationen für die Industrie spezialisiert ist. Sein Leitsatz: gegebenes immer wieder neu in Frage stellen!


Der 1954 in La Chaux-de-Fonds geborene Elmar Mock ist Uhrmacher-Ingenieur und Ingenieur für Plastikmaterialien. Im Alter von 26 Jahren entwickelte er gemeinsam mit seinem Kollegen Jacques Müller das Modell für die erste Swatch, eine Schweizer Uhr mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie revolutionierte die Uhrenbranche grundlegend: «Originell an der Swatch war, dass sie nicht repariert werden kann. Das war für Uhrmacher vollkommen unvorstellbar» erinnert sich Elmar Mock. Einige Jahre später schuf er die Rock Watch für Tissot - eine Uhr, deren Gehäuse aus Naturstein gefertigt ist  -  und verliess danach die Swatch-Gruppe.
1986 gründete er eine eigene Firma unter dem Namen Creaholic als Synthese aus Kreativität und Workaholic, die Outsourcing in Einfallsreichtum übernimmt. Nach bald 30-jährigem Bestehen zählt die Firma heute um die dreissig Mitarbeiter und verfügt über fast hundert Patenteinträge. Elmar Mock betont: «Mein grösster Stolz ist nicht die Swatch, sondern Creaholic».

Creaholic
     
     
René Prêtre  

René Prêtre
Für René Prêtre hängt das Leben nicht nur sprichwörtlich am seidenen Faden, sondern er wird täglich mit dieser Realität konfrontiert. Er ist eine Koryphäe der Herzchirurgie und weiss, wie er das Skalpell auch unter grösstem Stress mit extremer Präzision einsetzen muss. Seine Markenzeichen: ein grosses Herz und Fingerspitzen mit viel Gefühl.

Professor René Prêtre wurde 1957 in einer Bauernfamilie in Boncourt (JU) geboren. Nach dem Medizinstudium an der Universität Genf arbeitete er zunächst in New York sowie in England, Deutschland und Frankreich. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz spezialisierte sich René Prêtre im Kinderspital Zürich auf Herzchirurgie für Kinder, Herztransplantationen und -fehlbildungen. Seit 2012 leitet er die Abteilung für Herzchirurgie des CHUV in Lausanne, wo er berät, operiert und unterrichtet.
Der virtuose Chirurg, der von seinen Berufskollegen als Kapazität geachtet wird, wurde 2009 zum "Schweizer des Jahres" gekürt.
2006 gründete er die Stiftung "Le petit coeur" ("Das kleine Herz"), die sich dafür einsetzt, die Herzchirurgie für Kinder in Ländern in Ländern zu fördern, in denen keine ausreichende oder geeignete medizinische Infrastruktur vorhanden ist.
In diesem Rahmen reist er häufig nach Mosambik, um dort ehrenamtlich Kinder zu operieren und die Ärzte vor Ort zu schulen. Er beteiligte sich ausserdem an der Gründung einer Abteilung für Herzchirurgie in Kambodscha (Siem Reab), die auf die Initiative des berühmten Arztes Beat Richner zurückgeht.

Université de Lausanne
Le petit coeur

     
     
Blaise Duboux   Blaise Duboux
Seine Familie baut seit dem 15. Jahrhundert Wein in den wunderschönen Weinterrassen von Lavaux an. Blaise Duboux ist fest mit seinem Weinberg verwurzelt und sieht das Rezept für Vollendung in der Disziplin. Gerne schwärmt er von seiner Leidenschaft für seine Hänge und deren Reben. Auf seinen Vortrag folgt eine Weinprobe.


Blaise Duboux wurde 1966 in einer Familie geboren, in der die Leidenschaft für den Weinbau von Vater zu Sohn weitergegeben wurde. Er gehört zur 17. Winzergeneration eines 5 Hektar umfassenden in Terrassen angelegten Weinguts in Epesses inmitten der spektakulären Reblagen von Lauvaux, die seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.
Der Winzer und Oenologe FH Blaise Dubois betreibt innovativen Weinbau im kontinuierlichen Bestreben, die Umwelt zu bewahren sowie auf naturnahe und integrierte Produktionsverfahren zu setzen. Anerkannt wurden diese Bemühungen z.B. von der Bibel für Weinkenner "The Wine Advocate", in der er mit drei anderen Schweizer Weinkellereien im "Best of 2012" aufgeführt ist.
Blaise Duboux setzt seine Weinkenntnisse nicht nur für eigene Reben und Weinproduktion ein. Er wirkt auch als Berater für Weinbau und Oenologie in der Schweiz wie im Ausland und ist Präsident der Waadtländer Arte-Vitis, der Vereinigung von 13 Winzern, die ihr Know-how teilen und sich für die Wertschätzung der Waadtländer Weine engagieren.

www.blaiseduboux.ch
     
     

MODERATOREN

Sven Epiney   Sven Epiney

Der 1972 in Naters (VS) geborene Sven Epiney verfügt über langjährige Erfahrung als Radio- und Fernsehmoderator. Er moderierte bereits mit 13 Jahren auf einem Lokalsender in Bern, wo er aufgewachsen ist, und ging später zum SRF, wo er bis heute tätig ist und durch einige der wichtigsten Unterhaltungssendungen führt.

www.svenepiney.ch
     
Khany Hamdaoui   Khany Hamdaoui


Khany Hamdaoui wurde 1975 in Algerien geboren. Mit drei Jahren kam sie in die Schweiz und ging in Biel zur Schule, wo sie auch einen Abschluss zur Primarschullehrerin absolvierte. Sie wechselte dann zum Theater und ist seither in zahlreichen Rollen im Theater wie auch in Fernsehfilmen oder im Kino zu sehen. Neben der Schauspielerei sind Stimme und Gesicht von Khany Hamadaoui auch aus verschiedenen Radio- und Fernsehsendungen bekannt.

www.khany.ch

 

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